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House of Bellevue

Daten und Fakten zu dieser TV-Fernsehserie

House of Bellevue

Daten & Fakten

Originaltitel: We are Family
Deutscher Titel: House of Bellevue
Produktionsland / Jahr: Deutschland, 2025
Originalsprache: Deutsch
Genre: Drama, LGBTIQ, Tanz
Format: Miniserie in 6 Teilen (ca. 45 Minuten pro Folge)
Weltpremiere: 17. September 2025, Seriesly Berlin (Fotografiska Berlin)
Deutsche Streaming-Premiere: 28. November 2025, ZDFmediathek
Sender / Plattform: ZDFneo / ZDFmediathek
Auftraggeber: ZDF, Sendermarke ZDFneo
Produktion: Don't Panic Films GmbH, Katapult Filmproduktion GmbH
Produzent: Alexander Kiening
Creator / Headautor: Kai S. Pieck
Regie: Kai S. Pieck, Toby Chlosta, Gabriel B. Arrahnio
Drehbuch: Kai S. Pieck, Toby Chlosta, Laura Tamoj, Raquel Kishori Dukpa
Arbeitstitel: We Are Family
Hauptdarsteller: Ricco-Jarret Boateng (Emm), Nora Henes (Lia Bellevue), Florence Kasumba (Calista)
komplette Besetzung

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Inhaltsangabe

Emm ist 19 Jahre alt, schwarz, bisexuell und in der brandenburgischen Kleinstadt Spremberg aufgewachsen. Dort hat er sich in seiner Pflegefamilie und im Alltag der Provinz immer wie ein Fremdkörper gefühlt. Als er zufällig auf die Ballroom- und Voguing-Szene Berlins stößt, sieht er zum ersten Mal einen Ort, an dem Menschen wie er nicht nur geduldet werden, sondern selbstverständlich dazugehören. Kurzerhand bricht er nach Berlin auf, um Teil dieser Community zu werden und sich ein neues Leben aufzubauen.

Im Zentrum seiner Träume steht das House of Bellevue, ein Kiki House, das von der charismatischen Tänzerin und Choreografin Lia Bellevue geführt wird. Emm verehrt Lia als Vorbild und hofft, von ihr aufgenommen zu werden. Zwischen glitzernden Bällen, harten Proben und schmerzhaften Zurückweisungen lernt er jedoch schnell, dass auch in diesem scheinbaren Schutzraum alte Wunden, Machtkämpfe und Enttäuschungen lauern. Die Serie begleitet Emm auf der Suche nach Zugehörigkeit, Selbstbestimmung und einer Wahlfamilie, die ihn wirklich trägt – und zeigt, wie fragil Glamour wirkt, wenn persönliche Krisen, strukturelle Diskriminierung und Konflikte innerhalb der Community an den Figuren zerren.

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Kritik

House of Bellevue setzt im deutschen Serienkontext einen deutlich anderen Akzent, weil die Ballroom-Community hier nicht als exotische Randerscheinung, sondern als ernsthaft beobachtetes Milieu behandelt wird. Die Kamera bleibt nah an Emm und den übrigen Figuren, zeigt Körper, Kostüme und Performances mit Respekt statt Voyeurismus. Ricco-Jarret Boateng trägt die Serie mit einer sehr physischen, zugleich verletzlichen Präsenz, während Nora Henes als Lia zwischen Glamour, Überforderung und Verantwortung schwankt. Florence Kasumba setzt als Calista klare, souveräne Akzente und verankert die Geschichte beim breiten Publikum.

Besonders stark sind die Ball-Szenen, in denen Choreografie, Licht, Musik und Kostümgestaltung zu dichten Sequenzen verschmelzen. Hier vermittelt die Serie nachvollziehbar, warum Ballroom für viele Figuren mehr ist als nur Tanz: Es geht um Sichtbarkeit, Anerkennung und das Recht, sich selbst zu definieren. Gleichzeitig spart House of Bellevue die Schattenseiten nicht aus. Innerhalb der Szene werden Machtstrukturen, Ausschlüsse und blinde Flecken genauso thematisiert wie der Druck von außen durch Rassismus, Queerfeindlichkeit und Armut. Das verleiht der Geschichte Glaubwürdigkeit und verhindert, dass sie in reine Empowerment-Romantik kippt.

Kritik gibt es vor allem an der hohen Dichte an Themen und Nebenfiguren, die in nur sechs Folgen nicht immer gleich viel Raum bekommen. Manche Konflikte werden angerissen und dann relativ schnell gelöst oder zugunsten der zentralen Emm-Lia-Dynamik zurückgestellt. Dennoch bleibt unterm Strich eine Milieustudie, die sich sichtbar um Genauigkeit bemüht und ihre Figuren ernst nimmt. Die energiereichen Tanzsequenzen und das Spiel der Hauptdarsteller sorgen dafür, dass die emotionale Wirkung lange nachhallt. Eine Wertung von 82 von 100 Punkten erscheint deshalb stimmig.

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Trailer

Episodenguide

  • Runway
  • Face
  • Realness
  • Fashion Killa
  • Sex Siren
  • News Way
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Hinter den Kulissen

Hinter den Kulissen von House of Bellevue

Die Serie wurde zunächst unter dem Arbeitstitel We Are Family entwickelt und 2023 offiziell von ZDFneo angekündigt. Creator und Headautor Kai S. Pieck holte früh BIPoC-Autorinnen sowie Personen aus der realen Ballroom-Szene ins Team, damit die Community nicht nur Thema, sondern aktiv am kreativen Prozess beteiligt ist. Die Drehbücher entstanden in Zusammenarbeit mit Toby Chlosta, Laura Tamoj und Raquel Kishori Dukpa.

Produziert wurde House of Bellevue von Don't Panic Films und Katapult Filmproduktion im Auftrag des ZDF. Die Weltpremiere fand am 17. September 2025 beim Festival Seriesly Berlin im Haus Fotografiska statt, wo zwei Folgen gemeinsam mit Vertreterinnen der Ballroom-Community gezeigt wurden. Am Set wurde bewusst auf ein diskriminierungssensibles Arbeitsumfeld geachtet, inklusive entsprechender Crew-Strukturen und Beratungsangebote.

Beim Casting setzte man gezielt auf Personen, die Erfahrung aus Tanz, Performance oder Ballroom-Kultur mitbringen. Viele Rollen wurden gemeinsam mit den Darstellern weiterentwickelt, um authentische Lebensrealitäten abzubilden. So versteht sich House of Bellevue nicht nur als fiktionale Serie, sondern auch als strukturelles Empowerment-Projekt.

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Drehorte

Drehorte der Serie House of Bellevue in Berlin

Gedreht wurde überwiegend in Berlin, wie von der Produktion bestätigt. Die Hauptstadt bildet die zentrale Kulisse der Serie und prägt die kontrastreiche Atmosphäre zwischen Straßenleben, Studios und nächtlichen Szene-Orten. Viele Außenaufnahmen zeigen typische urbane Bereiche wie Wohnquartiere, Kieze und U-Bahn-Nähe, um Emms Schritt aus der brandenburgischen Provinz in die Großstadt nachvollziehbar zu machen.

Für Ballroom- und Kiki-Szenen nutzte das Team eine Mischung aus echten Veranstaltungsorten der Berliner Clublandschaft und eigens hergerichteten Innenräumen. Bühnen, Laufstege und Backstage-Bereiche wurden authentisch nachgestellt, um das Flair realer Ballroom-Events abzubilden. Backstage-Situationen, enge Flure und improvisierte Umkleiden wurden bewusst erhalten, um die Nähe zur Community spürbar zu machen.

Aus Gründen des Community-Schutzes wurden keine konkreten Clubnamen oder privaten Locations veröffentlicht. Die Produktion betont, dass viele Drehorte eng mit echten Ballroom-Aktivitäten verbunden sind und man deren Privatsphäre wahrt. Sicher ist: Berlin fungiert nicht nur als Hintergrund, sondern als wesentlicher Teil der Erzählung von House of Bellevue.

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Hauptdarsteller und wichtige Rollen

Hauptdarsteller von House of Bellevue

Ricco-Jarret Boateng ist ein deutscher Schauspieler und Tänzer, der vor allem durch seine Arbeit in der Berliner Performance- und Tanzszene Aufmerksamkeit erlangt hat. Bevor er für House of Bellevue vor der Kamera stand, war er in verschiedenen Bühnenprojekten aktiv, häufig mit starkem Fokus auf zeitgenössischem Tanz und körperlicher Ausdrucksarbeit. Seine Rolle als Emm ist sein bislang größtes TV-Projekt und verbindet seine tänzerische Erfahrung mit intensivem Schauspiel. Boateng gilt als unverbrauchtes Nachwuchstalent, dessen physische Präsenz und Ausdrucksstärke in frühen Kritiken besonders hervorgehoben werden.

Nora Henes ist eine deutsche Schauspielerin, Tänzerin und Choreografin, die seit Jahren in der queeren Berliner Kunst- und Clubszene aktiv ist. Sie arbeitet regelmäßig an Tanz- und Performanceproduktionen, oft mit Schwerpunkt auf Community-Arbeit, Empowerment und Themen rund um Identität. In House of Bellevue übernimmt sie die zentrale Rolle der Lia Bellevue, der leitenden Figur eines Kiki House, und bringt dabei ihre langjährige Erfahrung im Bereich Voguing und Ballroom ein. Henes ist sowohl auf der Bühne als auch vor der Kamera tätig und gilt als prägende Persönlichkeit innerhalb der Berliner Performancekultur.

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Ähnliche Serien

Ähnliche Serien zu House of Bellevue

Pose: US-Serie über die Ballroom-Kultur im New York der 1980er- und 1990er-Jahre, die Trans- und Queer-Communities in den Mittelpunkt stellt und stilistisch wie thematisch der naheliegendste Vergleichstitel ist.

It’s a Sin: Britisches Drama über eine Gruppe junger queerer Menschen im London der 1980er-Jahre, das ähnlich eindringlich von Wahlfamilien, Ausgrenzung und Selbstbestimmung erzählt.

Druck: Deutsche Coming-of-Age-Serie, die das Lebensgefühl junger Menschen heute einfängt und immer wieder queere Perspektiven, Identitätssuche und Community-Themen in den Mittelpunkt rückt.

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Stand: 30. November 2025